, Camenzind Daniela
Patrick Betschart zog auf der Rigi den Kürzeren
Fabian Staudenmann gewann am Sonntag zum zweiten Mal das Schwing- und Älplerfest auf der Rigi. Der einzige Küssnachter im Sägemehl, Patrick Betschart, verpasste einen Exploit und muss weiter auf seinen zweiten Bergkranz warten.
Patrick Betschart erwischte am Rigi Schwinget kein einfaches Los. Der Immenseer war der einzige Teilnehmer des Schwingklubs Küssnacht am Bergkranzfest auf Rigi Staffel. Während Betschart seine drei leichteren Gegner – Sven Wyss, Niklaus Scherrer und Simon Stucki – jeweils mit der Note 9,75 aus dem Weg räumte, gelang ihm gegen keinen der drei Eidgenossen, die ihm aufgetischt wurden, ein Resultat, das ihn in die Nähe seines zweiten Rigi-Kranzes befördert hätte.
Ein schwieriges Notenblatt
Gegen den späteren Festsieger Fabian Staudenmann war am Sonntag kein Kraut gewachsen. Das bekam Betschart bereits im zweiten Gang zu spüren. Nach 55 Sekunden warf ihn der Berner mit Kurz und Kreuzgriff ins Sägemehl.
Im vierten Gang vermochte Patrick Betschart den Nordwestschweizer Nick Alpiger zwar in Bedrängnis zu bringen und durfte sich berechtigte Hoffnungen auf einen Gestellten machen. Doch 15 Sekunden bevor der Gang endete, bodigte ihn Alpiger und holte sich die Maximalnote. Zum Abschluss wurde Betschart erneut ein Nordwestschweizer Eidgenosse vorgesetzt. Um seine kleine Chance auf einen Kranzgewinn zu wahren, musste er Lars Voggensperger bezwingen. Das misslang aber. Nach einer Minute und 45 Sekunden war Voggensperger mit Kurz und Kreuzgriff erfolgreich, womit Patrick Betschart der zweite Bergkranz verwehrt blieb. Er beendete den Wettkampf mit 54,75 Punkten auf Rang 11a. Für Betschart heisst es aber: Mund abwischen und weitermachen. Am traditionellen Brünigschwinget erhält der Immenseer eine weitere Chance auf einen zweiten Bergkranz.
(Bericht vom Freien Schweizer)